Speedriding-Ausbildung

Speedriding ist neu. Speedriding ist anders ...

Je nach Perspektive des Betrachters ist es Freeriding gepaart mit Mountain-Swooping oder Gleitschirmfliegen. Oder vielleicht ist es einfach nur Snow- Kiting - nur anders rum. Was genau Speedriding ist, wissen momentan nur wenige. Aber wie beim Kiting vor einigen Jahren müssen auch im Speed- Sport noch Standards erarbeitet und viele offene Fragen geklärt werden.


Ausbildungsstandards

In Deutschland hat sich noch keine staatlich legitimierte Vorgehensweise bei der Ausbildung von Speedridern etabliert. Viele Gleitschirmschulen stehen in den Startlöchern, aber sind wegen vieler ungeklärter Fragen noch nicht bereit für den Absprung. Aber die wichtigste Frage, die sich jeder Schulungsbetrieb jetzt und in Zukunft stellen muss, ist: Wie kann er Dir ein kontrolliertes Lernumfeld und nachhaltige Sicherheit beim Speedriding bieten.

Qualität und Verantwortung

Start- und Flugunterstützung per Funk, modernes und sicherheitsgeprüftes Speedriding-Equipment, ein angemessenes Schulungsgelände und erfahrene Ausbilder sind sicherlich ein Teil der Lösung. Aber was passiert nach der Ausbildung? Da bist du dann plötzlich auf dich allein gestellt!

Worauf es wirklich ankommt ist deshalb eine praktische und theoretische Einweisung, die es Dir ermöglicht nicht nur die sportlichen Herausforderungen zu meistern, sondern auch die richtigen Entscheidungen zu treffen und Dich eigenverantwortlich zu verhalten.


Was ein Speedrider können muss

Anhand unserer Einschätzung muss ein gut ausgebildeter "Open Mountain Speedrider" über Kenntnisse in folgenden Bereichen verfügen:

Lehrbereiche
  • Flugpraxis und -Verhalten
  • Gerätekunde und Aerodynamik
  • Verhalten  in besonderen Situationen
  • Wetter- und Lawinenkunde
  • Gefahren und Sicherheit
  • Verhaltenskodex
  • Natur- und Umweltschutz

... erschrocken?

Praxisbezug

Zu Unrecht! Das gute an einer Speedriding-Ausbildung ist, dass Du einen Großteil des benötigten Wissens quasi "im Flug" während der praktischen Einweisungen und Übungen erlernst - vor allem wenn es um Gerätekunde, Flugverhalten und den Umgang mit Gefahrensituationen geht.

Aktive Fallschirmspringer, Gleitschirmflieger und Kiter haben hier einen klaren Heimvorteil - immer vorausgesetzt, sie sind gute Skifahrer.


Das Ausbildungskonzept des DÖSV

Der Deutsch-Österreichische Speedriding-Verband (DÖSV) hat bereits im Jahr 2007 in Zusammenarbeit mit etablierten internationalen Gleitschirm- und Speedriding-Schulen und anderen professionellen Luftsportlern ein Ausbildungskonzept mit praktischen und theoretischen Pflichtinhalten erarbeitet, welches Speedriding-Schulen als Grundlage dienen soll.

Lehrplan des DÖSV

Der Lehrplan des DÖSV strukturiert die Ausbildung in fünf Levels und sieht vor, Speedriding-Anfänger schrittweise zum "Open Mountain Speedrider" zu entwickeln:

  • Level I - Einführung am Übungshang
  • Level II - Fahrtechnik-Intensivkurs
  • Level III - Höhenflugschulung
  • Level IV - Fortgeschrittenenkurs
  • Level V - alpines Speedflying

Wenn Du mehr darüber erfahren willst, wie das DÖSV-Ausbildungskonzept in der Praxis aussieht und welches Wissen Dir vermittelt wird, dann schau Dich am besten bei unseren Schulungsangeboten um. Dort erklären  wir Dir genau, was Dich bei einer Speedriding-Ausbildung nach DÖSV-Leitfaden erwartet.


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